Y6: Holstein und das Segeberger Land

Blick vom Kalkberg in das Segeberger Land © Jodock
Blick vom Kalkberg in das Segeberger Land
© Jodock

Zwischen den Meeren

Wir entdecken für Sie eine Perle Norddeutschlands: Genau zwischen Kiel, Hamburg und Lübeck liegt das Segeberger Land. Eine Urlaubsregion, die noch nicht überlaufen ist und viele Möglichkeiten zu Schnuppertouren bietet.

Von hier aus erkunden wir die Hansemetropole Hamburg an der Elbe oder die Landeshauptstadt Kiel mit den großen Fährschiffen über die Ostsee. Durch Bad Segeberg fließt die Trave nach Lübeck und umspült die Altstadtinsel der „Buddenbrook“- und Marzipan-Stadt.

Reine Romanik: Marienkirche © Jodock
Reine Romanik: Marienkirche
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Neben Stadterkundungen erreichen wir von Bad Segeberg aus ebenso schnell die Seenplatte in der Holsteinischen Schweiz mit dem Plöner Schloss, die raue Nordsee mit dem weiten Marschland oder die Ostsee mit ihren Steilküsten und sanften Sandstränden. Von hier aus wird es im Wortsinne erfahrbar:

Das Land zwischen den Meeren.

Die Wege zu diesen Zielen sind schon selbst das Ziel: Die gewellte grüne Hügellandschaft Holsteins mit den blinkenden blauen Seen, im Frühsommer leuchtend gelben Rapsfeldern, alten roten Backsteinkirchen und einem frischen hohen Himmel.

Trotz aller lockender Ausflugsziele gibt es genug Gründe, Zeit in Bad Segeberg zu verbringen: Die Karl-May-Festspiele könnten ein Grund sein. Die einzigen Tropfsteinhöhlen Norddeutschlands auch. Ebenso ein Besuch in Deutschlands größtem Fledermauszentrum, Noctalis am Kalkberg, von dessen in Norddeutschland geologisch einzigartigem Felsgipfel sich ein weiter Blick bietet.

Fledermauszentrum Noctalis © Jodock
Fledermauszentrum Noctalis
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Eine Wanderung um den Großen Segeberger See oder im Tal der Trave wären weitere Gründe, sich Zeit für Bad Segeberg zu nehmen. Oder ein Bummel durch die Altstadt und eine Tour zu den zahlreichen, teils witzigen Brunnen der Kreisstadt.

 

Und ob Sie eines der größten Möbelgeschäfte Deutschlands sehen möchten oder nicht, Sie werden es in Bad Segeberg ohnehin nicht übersehen können. Die Otto-Flath-Kunsthalle zeigt die bewegten und bewegenden Holzskulpturen oft christlicher Thematik des in Segeberg bis zu seinem

Wilder Westen im Hohen Norden © Jodock
Wilder Westen im Hohen Norden
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Tode tätigen, aber bei Kiew geborenen Künstlers. Auch auf den Spuren in Segeberg Geborener wie der Welt ersten Bischöfin, Maria Jepsen, oder des Regisseurs Detlev Buck wandeln Sie mit uns.

 

Wer nicht in einer der beeindruckendsten und ältesten romanischen Kirchen Holsteins, der Marienkirche mit dem Altar aus der Brüggemann-Schule, war, hat Bad Segeberg nicht gesehen. Damit Ihnen das nicht passiert, sind wir gern an Ihrer Seite!

Reetdach am Segeberger See © Jodock
Reetdach am Segeberger See
© Jodock

Y5: Erzgebirge

Bergkirche Seiffen © Frank Gorgas
Bergkirche Seiffen
© Frank Gorgas

Vom Silberbergbau zum Holzspielzeug

Lernen Sie die Seiffener Holzspielzeugmacher kennen und erfahren Sie, wie diese vor zweihundert Jahren zu diesem Broterwerb gekommen sind. Machen Sie mit uns Station in der Silberstadt Freiberg, bei dem berühmten Orgelbauer Gottfried Silbermann, an der „Goldenen Pforte“ des Doms und in der Geschichte des Ritters Kunz von Kauffungen.
Sehen Sie einem Reifendreher bei seiner besonderen Arbeit zu und erleben Sie, wie Räuchermännchen und Nussknacker zum Leben erwachen.
In der Seiffener Bergkirche hören wir mehr von den Traditionen und vom Leben im Erzgebirge.
Machen Sie sich mit uns für drei Tage auf den Weg, das Erzgebirge in seiner bunten Vielfalt zu erkunden.

Räuchermann © Frank Gorgas
Räuchermann
© Frank Gorgas

Y4: Magdeburg und das Jerichower Land

3-Tagesfahrt

Kloster "Unser lieben Frauen" in der Jerichower Altmark © Frank Gorgas
Kloster „Unser lieben Frauen“ in der Jerichower Altmark
© Frank Gorgas

Magdeburg ist mehr als 1200 Jahre alt. Grund genug für uns, Ihnen etwas mehr von der „alten Dame“ an der Elbe zu zeigen.
Otto von Guerickes Halbkugeln, der Magdeburger Dom mit dem Grab Ottos, des Großen, das „Hundertwasser-Haus“, die romanische Klosterkirche „Unser lieben Frauen“ und andere interessante Sehenswürdigkeiten bietet die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt.
Nach mittäglicher Stärkung am „Goldenen Reiter“
wartet das Schiffshebewerk an der Elbe mit dem
Wasserstraßenkreuz von Elbe und Mittellandkanal auf unseren Besuch.

Das Geburtshaus Bismarcks © Frank Gorgas
Das Geburtshaus Bismarcks
© Frank Gorgas

Anschließend geht es elbabwärts durch das Jerichower Land zu bemerkenswerten, wenn auch wenig bekannten Orten zwischen Tangermünde, Stendal und Havelberg.
Lassen Sie sich herzlich einladen, mit uns drei Tage an der Elbe zwischen Magdeburg und Romanik, Jerichow und Antike zu verbringen.

Sie dürfen gespannt sein!

Der Goldene Reiter in Magdeburg © Frank Gorgas
Der Goldene Reiter in Magdeburg
© Frank Gorgas

Y3: Dresden

Schloss Pilnitz © Frank Gorgas
Schloss Pillnitz
© Frank Gorgas

Tagesfahrt

Über 800 Jahre Dresden – Sachsens Hauptstadt freut sich auf Ihren Besuch!Die auferstandene Frauenkirche glänzt über der von Krieg und Sozialismus gezeichneten Altstadt. Viele wieder hergestellte oder erhaltene Gebäude bilden die Silhouette von „Elb-Florenz“:

Das sogenannte "blaue Wunder" © Frank Gorgas

Das sogenannte „blaue Wunder“
© Frank Gorgas

Wir erwandern uns den Zwinger, den Altmarkt,die Brühlschen Terrassen, die Residenz mit dem Fürstenzug, die Semperoper, die Hofkirche – hier liegt das Herz Augusts des Starken. Sie lassen gewiss Herz in Dresden, wenn Sie mit uns die von Altbaustraßen geprägte charmant-szenige „Neustadt“ erkunden, auf deren Terrain Dresden eigentlich einst entstand.

Oder wenn Sie mit uns -vielleicht mit dem Raddampfer?- an den Elbschlössern entlang bis Park und Schloss Pillnitz stromaufwärts kommen. Und dann die entzückende kleine Schifferkirche in Hosterwitz entdecken oder Ihr „Blaues Wunder“ aus Stahl erleben.

Lutherstatue vor der Frauenkirche © Frank Gorgas
Lutherstatue vor der Frauenkirche
© Frank Gorgas

Die automobile „Gläserne Manufaktur“ am Großen Garten, die kantige neue Synagoge oder der Umgang mit der Jahrtausendflut
vom August 2002 zeigen: Dresdens Geschichte geht spannend weiter – und Sie sind mit uns mittendrin!

 

Y2: Leipzig

Thomaskirche © Frank Gorgas
Thomaskirche
© Frank Gorgas

Tagesfahrt

Begleiten Sie uns auf einen interessanten Tagesausflug in die Messestadt„Mein Leipzig lob ich mir, es ist ein klein Paris und bildet seine Leute“, so ließ es Johann Wolfgang von Goethe im „Faust“ mitteilen –  sein Studentenleben in Leipzig, etwa in Auerbachs Keller, in dem wir mit Ihnen zum Mittagessen einkehren wollen.

Lernen Sie interessante Handelshöfe und Passagen der Messestadt kennen und begegnen Sie neben Faust und Mephisto auch
dem großen Thomaskantor Johann Sebastian
Bach und der Geschichte der Montags-
demonstrationen rund um die Nikolaikirche.

Leipziger Hauptbahnhof- der größte Bahnhof Europas © Frank Gorgas
Leipziger Hauptbahnhof – der größte Bahnhof Europas
© Frank Gorgas

Nach einem Rundgang durch die Altstadt mit Ihren beeindruckenden Fassaden, bleibt noch genug Zeit für eine kleine Einkaufstour durch die Mädler-Passagen. Oder vielleicht entspannen Sie doch lieber bei Kaffee und Kuchen im „Coffe-Baum“, dem ältesten Kaffeehaus Deutschlands?

 

Y1: Wörlitz

Schloss Wörlitz
Schloss Wörlitz

Tagesfahrt

„Gärtner, Dichter, Maler, Philosophen – geht nach Wörlitz!“ So riet der Fürst von Ligne, selber als Gartengestalter tätig, zu einem Besuch der prominentesten Anlage des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches. Und Goethe schrieb: „Hier ists ietzt unendlich schön. Mich hats gestern Abend wie wir durch die
Seen Canäle und Wäldgen schlichen sehr
gerührt wie die Götter dem Fürsten erlaubt
haben einen Traum um sich herum zu schaffen.“

Wörlitzer See
Wörlitzer See

Der genannte Fürst, Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817), ließ in Wörlitz den ersten großen Landschaftsgarten auf dem europäischen Festland anlegen. Seinem alle Lebensbereiche umfassenden Reformwerk der Aufklärung kann man in Wörlitz ebenso nachspüren wie den Versuchen, es über die Jahrhunderte zu erhalten – und zuweilen auch dem Scheitern
dieses Mühens.

Felseninsel mit Vulkan
Felseninsel mit Vulkan

Doch gerade das Juwel des Gartenreiches, Wörlitz, hat die Zeitläufte erstaunlich gut überstanden. Hier kann man getrost (noch einmal) Goethe nachfühlen: „Es ist wenn man so durchzieht, wie ein Mährgen, das einem vorgetragen wird und hat ganz den Charackter der Elisischen Felder; in der sachtesten Mannigfaltigkeit fließt eins in das andre, keine Höhe zieht das Aug und dasVerlangen auf einen einzigen Punkt; man streicht herum ohne zu fragen wo man ausgegangen ist und hinkommt.“

Das können Sie während eines reichen Tages in Wörlitz auch während unseres Tagesausflugs tun. Auf Sie warten unter anderem das Gotische Haus und die Kirche, sie erzählen von Anhalt-Dessau als der Keimzelle Deutscher Neugotik. Das Schloß mit seiner historischen Einrichtung, davor derSichtfächer: beim Spazierengehen werden Sie weitere Sichtachsen entdecken.

Villa Hammilton
Villa Hammilton

Begegnen Sie dem Wirken Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorffs, dem Berater, Anreger und Freund des Fürsten. Nehmen Sie sich Zeit für Schochs Garten, den Sonnenkanal, den Venustempel, die berühmte Felseninsel mit ihrem Vulkan und der Villa Hamilton und viele weitere liebenswerte Teile dieser wundervollen Anlagen. Eine Führung wird Ihnen Übersicht geben, mit einer Gondelfahrt
über den Wörlitzer See und den Wolfskanal bekommen Sie eine neue Sicht und können anschließend im Sinne Goethes „herumstreichen“.

Kirche Wörlitz © alle Bilder Frank Gorgas
Kirche Wörlitz
© alle Bilder Frank Gorgas

Zum genießerischen Entdecken nehmen wir uns einen Tag Zeit, für Mittagessen und Kaffeetrinken ist gesorgt. Am Abend können Sie in Wittenberg Ihren wahrscheinlich müden Beine ganz nach Bedarf Gutes tun.

X6: Richtung Ländchen Glien

Glien © Jodock
Glien
© Jodock

Das Ländchen Glien im Nordwesten Berlins hat ein Herz aus Bäumen: Den Krämer Forst. Außen liegen kleine Dörfer mit hübschen Gasthöfen, das Märkische Freizeit- und Ausstellungszentrum und am Hang zum Haveltal beste Tonlagen. Aus diesem Material formte die bekannteste ostdeutsche Keramikerin Hedwig Bollhagen ihre Entwürfe. Unterwegs passieren wir Oranienburg mit seinem Schloß und besichtigen
die Ofenstadt Velten und Kremmens historisches
Scheunenviertel.

Sachsenhausen © Jodock
Sachsenhausen
© Jodock

Optionale Besichtigungen:
– Konzentrationslager Sachsenhausen
– Schloßmuseum Oranienburg
– MAFZ Märkisches Ausstellungs- und Freizeitzentrum
– Ofen- und Keramikmuseum Velten
– Werkstatt Hedwig Bollhagen
– ADtranz Bombardier Hennigsdorf (Schienenfahrzeugbau)

Tournummer: X6

X5: Niederbarnim

Fachwerk in Bernau © Jodock
Fachwerk in Bernau
© Jodock

Nördlich des Urstromtals der Spree erhebt sich die großteils bewaldete Hochfläche des Barnim. Tor zum Barnim ist die von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgebene Hussitenstadt Bernau, deren Kern allerdings in bemerkenswerter Weise umgestaltet wurde. Zu Bernau gehört die ehemalige DDR-Bonzensiedlung Wandlitz, das dreiteilige Wandlitz allerdings liegt am gleichnamigen See.

Waldsiedlung Wandlitz: Hier wohnten die DDR-Parteifunktionäre © Frank Gorgas
Waldsiedlung Wandlitz: Hier wohnten die DDR-Parteifunktionäre
© Frank Gorgas

Mit dem Liepnitzsee passieren wir noch eines der schönsten märkischen Gewässer. Und gegebenfalls statten wir bei dieser Tour auch Strausberg einen kurzen Besuch ab.

 

Optionale Besichtigungen:
– Agrarmuseum Wandlitz
– Marienkirche Bernau (14. Jhdt.)
– Heidekrautbahnmuseum Basdorf (sonntags geschlossen)

Tournummer: X5

Dorfkirche Wandlitz © Frank Gorgas
Dorfkirche Wandlitz
© Frank Gorgas

X4: Havelland

Kirche Werder © Carsten Heider
Kirche Werder
© Carsten Heider

Durch Schwielow-, Templiner und Großen Zernsee strömt die Havel gemächlich im sanft geschwungenen Hügelland südlich Potsdams. Hier wohnte Einstein, hier schossen die von Kähnes mit märkischem Eigensinn, hier liegt der Obstgarten von Berlin, hier buk man aber auch den Stoff, aus dem Berlin gebaut wurde. Besuchen Sie mit uns die Inselstadt Werder, das Schloß Petzowund das Fischerdorf Ferch.

 

Optionen / Besichtigungen:
– Schloß Caputh
– Einsteinhaus Caputh
– Zweiradmuseum Werder
– Märkisches Ziegeleimuseum Glindow
– Handweberei Geltow
-nördlichstes europäisches weingesetzlich betriebenes Wein- anbaugebiet in Werder
-Schiffsfahrten zwischen Potsdam und Werder

Tournummer: X4

X3: Wo Potsdam wohnt

Städtebauliche Exkursion

Holländisches Viertel: Alte Fassaden... © Jodock
Holländisches Viertel: Alte Fassaden…
© Jodock

Es wird Sie nicht überraschen: Nicht alle Potsdamer wohnen in Schlössern. Die meisten wohnen in Plattenbauten aus der DDR-Zeit. Ansichten des Großsiedlungs-Städtebaus Am Stern und in Drewitz führen zur Frage, wie die gegenwärtigen Planungen auf die Herausforderungen antworten. Gleich nebenan lädt das größte Neubaugebiet der Nachwendezeit auf dem Gebiet der früheren DDR zu Entdeckungen ein:

...und neue Eingänge im Französischen Quartier © Jodock
…und neue Eingänge im Französischen Quartier
© Jodock

Das Kirchsteigfeld. Ein buntes Viertel mit Marktplatz und Kirchturm, der neuzeitliche Gegenentwurf zur „Platte“ und zum alten Dorfkern Drewitz. Ein ungewöhnliches Zusammentreffen: Drei Formen von Siedlungsbau auf engstem Raum.

Optionen:
-Essensbuchung im Kirchsteigfeld möglich

Tournummer: X3