X2: Potsdams Grüner Gürtel

Park-Wanderung

Oranierrondell vor der Bildergalerie im Schlosspark Sanssouci © Jodock
Oranierrondell vor der Bildergalerie im Schlosspark Sanssouci
© Jodock

Eine Wanderung von Schloss Sanssouci bis zum Jungfernsee. Hier erwandern wir uns die Besonderheit Potsdams: Durch die Bundesgartenschau 2001 wurden die Parkanlagen der Hohenzollern miteinander verknüpft. Vom Ruinenberg zum Belvedere auf dem Pfingstberg geht es hinunter zum Neuen Garten mit Marmorpalais und Schloss Cecilienhof. Eine europaweit einzigartige Verbindung von Garten- und Baudenkmalen gilt es zu entdecken.

Obeliskportal des Schlossparks © Jodock
Obeliskportal des Schlossparks
© Jodock

Empfohlen:
Besuch des Volksparks (ehem. BUGA) (1,50 / 050 €) und des Belvedere (3,50 € / 2,50 €) während der Tour.

Optionen:
-Anschließende Essensbuchung Neue Meierei möglich

Tournummer: X2

X1: Potsdams Altstadt

Das holländische Viertel © Jodock
Das holländische Viertel
© Jodock

Durch das Barock-Ensemble

Eine Entdeckung der Stadtgeschichte der ehemaligen Hohenzollern-Residenz führt von den slawischen Ursprüngen zu den Zukunftsplänen, die immer der Geschichte verwoben sind. Die eigentliche Altstadt von Potsdam wurde 1945 weitgehend zerstört.

Das Nauener Tor © Jodock
Das Nauener Tor
© Jodock

Dennoch gibt es eine bemerkenswerte zweite Altstadt: Die barocken Stadterweiterungen des 18. Jahrhunderts haben fast unbeschadet Krieg und DDR-Planungen überlebt. Diskussionen um den Wiederaufbau von Schloss und Garnisonkirche führen wieder zur preußischen Geschichte und ihrem Verständnis in der Gegenwart.

Potsdam – eine Stadt, die auch heute bewegt.

Optionen:
-Kombinierbar mit Schloss Sanssouci

Tournummer: X1

H6: Zilles Milljöh und MAE

Von Hinterhöfen und Wärmestuben

© Bram Vermeer
© Bram Vermeer

Allein zwischen 1900 und 1910 wuchs Berlins Bevölkerung um über eine Million Menschen. Es entstanden Arbeiterbezirke wie Prenzlauer Berg oder Kreuzberg. Hier wohnten über 60.000 Menschen auf dem Quadratkilometer: Die am dichtesten besiedelte Gegend Europas. Hier entstanden aber auch Bahnhofsmission und Arbeiterwohlfahrt. Wer versuchte, Not zu lindern – und wem war sie egal?

Auch heute ist die Stadt einer der sozialen Brennpunkte des Landes. Nach der Vereinigung wurden viele Menschen in Ost
und West in die Arbeitslosigkeit entlassen.

© Jodock
© Jodock

Wie vor hundert Jahren suchen viele Zuwanderer ihr Glück in der großen Stadt und stranden. Tausende von Obdachlosen gehören zum Stadtbild. Wie reagiert Berlin auf die Herausforderungen? Wie schlugen sich die kleinen Leute im Kaiserreich durch, wo sind heute die Konfliktfelder? In mancher Hinsicht muss hier ausprobiert werden, was woanders noch zum Thema wird.

Tournummer: H6

H4: Vom Musical zur rauen Gegenwart

U-Bahnlinie 1 in Kreuzberg © Jodock
U-Bahnlinie 1 in Kreuzberg
© Jodock

Soziale Brennpunkte an der Linie 1

Als das Grips-Theater mit seinem Erfolgsmusical „Linie 1“ startete, war die ursprüngliche Endstation der Strecke noch durch die Mauer abgeschnitten. Seitdem hat sich manches verbessert – und anderes verschlechtert. Am Bülowbogen praktizierte Fernsehdoktor Brockmann: Sind die Menschen hier wirklich so wie in der Serie? An der Wiege der Sozialdemokratie und der Arbeiterwohlfahrt rund um das Hallesche Tor ragt sozialer Wohnungsbau gen Himmel. Waren die Modelle der 60er Jahre erfolgreich? Das Kottbusser Tor in Kreuzberg ist Zentrum des sozial schwierigsten Stadtteils von Berlin. Welche Probleme unterscheiden diese Gegend von der rund um die Endstation der Linie 1, Warschauer Straße in Friedrichshain? Hier stand der größte Glühlampenhersteller des Ostblocks – was passiert auf dem Gelände nun, was machen die Beschäftigten? Entlang der Hochbahnstrecke warten Einblicke in die weniger glanzvollen Seiten der Stadt – man spricht wenig drüber, doch das wird sich ändern. Wir fahren schon mal vor.

U-Bahnhof Kottbusser Tor © Jodock
U-Bahnhof Kottbusser Tor
© Jodock

Tournummer: H4

 

H3: Berlin zeigt die Szene

Schlafen kannste, wennste tot bist

Berliner Nachtleben: Gemütlich in Schöneberg © Jodock
Berliner Nachtleben: Gemütlich in Schöneberg
© Jodock

Vom Biergarten zum Restaurantschiff: Einblicke in die Vielfalt des Berliner Nachtlebens, serviert mit Wissenswertem über das Umfeld. Wir gehen einem Berliner Mythos nach. Kreuzberger Nächte, die „geile Meile“ Oranienburger, der Kollwitzplatz, die großen Brauereien, elegante Cafés und deftige Berliner Küche stehen nebeneinander. Varietés der Zwanziger Jahre erstehen wieder auf, Hotelmythen wie das Adlon laden wieder zu Bällen.
Mitte, Prenzlauer Berg oder immer noch Kreuzberg:
Wo geht „man“ derzeit aus? Clärchens Ballhaus und schwule Szene, Techno und Hip-Hop – für jeden hat die Stadt etwas zu bieten. „Die Stadt, die niemals schläft“, wie einst Harald Juhnke sang – er müsste es wissen. Was wir wissen, zeigen wir Ihnen: Was ist dran am Berliner Nachtleben, was ist Mythos, was Wirklichkeit? Eine Fahrt mit (mindestens) einer Einkehr Ihrer Wahl.

Großstädtisch Richtung Potsdamerplatz © Jodock
Großstädtisch Richtung Potsdamerplatz
© Jodock

 

Tournummer: H3

H2: Det Durch’nanda is Projramm!

Französischer Dom am Gendarmenmarkt © Jodock
Französischer Dom am Gendarmenmarkt
© Jodock

Berlins Multi-Kultur

Schon die allerersten Berliner um 1200 waren Zuwanderer, aus dem Harzvorland und vom Niederrhein. Und so ging es weiter: Böhmen, Mähren, Holländer, Juden aus Wien, Hugenotten aus Frankreich, Schlesier, Pommern, Russen, Sachsen, Türken und Schwaben. Gotteshäuser, Vereine, Gaststätten, Geschäfte – viele Spuren des bunten Mit- und Nebeneinanders finden sich im Stadtbild. Synagogen, Moscheen und Maultaschen-Restaurants sind lebendige Stätten einer wichtigen Berliner Tradition: Jeder nach seiner Façon.

Asien, Türkei, Bayern: Kreuzberg! © Jodock
Asien, Türkei, Bayern: Kreuzberg!
© Jodock

Tournummer: H2

H1: Unter’n Linden, Unter’n Linden …

Sommer... © Bram Vermeer
Sommer…
© Bram Vermeer

„… spazier’n die Mägdelein“ – und vielleicht auch Sie!

Folgen Sie uns durch 350 Jahre Geschichte von Berlins Boulevard, der „via triumphalis“. Wie kam es zu dieser Prachtmeile zwischen Stadtschloss und Brandenburger Tor? Was

...und Winter Unter den Linden © Jodock
…und Winter Unter den Linden
© Jodock

Was macht die Linden so einzigartig, in welcher Richtung verändern sie sich seit der Wende? Eine einzigartige Straße, an der viele berühmte Menschen – wie etwa Karl Friedrich Schinkel – gewohnt haben, die viele besungen haben – so etwa Marlene Dietrich (siehe oben). Aber beim „konditorn“ im Café Bauer und bei Kranzler tummelte sich mancher mehr. Diese Straße hat viel zu erzählen über die Geschichte unseres Landes. Lassen wir sie reden!

Tournummer: H1

 

G6: Musik liegt in der Luft

Die Berliner Philharmonie © Jodock
Die Berliner Philharmonie
© Jodock

Berlin nach Noten

Während dieser Bustour bekommen Sie was zu hören: Bach am Schloßplatz, Beethoven auf dem Gendarmenmarkt, Veronika Fischer am Alex, Ton Steine Scherben in Kreuzberg, Techno an der Siegessäule, die Dietrich Unter den Linden und die Knef auf dem Kudamm. Eine Stadtrundfahrt der beschwingten Art mit Melodien und Texten an
den Originalschauplätzen.

Tournummer: G6

 

G5: Die U 2 Litera-Tour

Ausgangspunkt dieser Tour © Jodock
Ausgangspunkt dieser Tour
© Jodock

Von „Berlin Alexanderplatz“ bis zum Romanischen Café

Wir fahren mit der U-Bahn von Döblins Alexanderplatz bis zu Käsebiers Eroberung des Kurfürstendamms. Mitreisende sind Theodor Fontane, E.T.A. Hoffmann, Erich Kästner, Nelly Sachs, Kurt Tucholsky, Gabriele Tergit, Sven Regener und andere.
Wir sehen Schauplätze von Roman-handlungen, Wohnorte und literarische Treffpunkte.

Tournummer: G5

 

G4: Denk mal!

Friedrich II. reitet unter den Linden © Jodock
Friedrich II. reitet unter den Linden
© Jodock

Skulpturen in der Berliner Innenstadt

Hier sprechen mit uns: Zwei Rheinpreußen, Marx und Engels, über das Ende der DDR. Käthe Kollwitz über das Maß nationalen Gedenkens. Schinkels Figuren über das Leben eines Kriegers. Heinrich Heine über die Stellung von Kunst. Martin Luther über Religion im Sozialismus. Friedrich II. über preußischen Realismus. Alle zusammen regen uns mal ums mal zum Denken an.

Tournummer: G4

Im Herzen der Stadt: Immer noch das Marx-Engels-Forum © Jodock
Im Herzen der Stadt: Immer noch das Marx-Engels-Forum
© Jodock