Bücher von Jodock

Von Jodock verfasst und im Handel erhältlich:

Berlin in 3 Tagen. Die besten Touren zum Entdecken der Stadt
Jaron-Verlag Berlin, erweiterte Neuauflage 2010
Mit Fotografien von Günter Schneider

Schon ein Kurzbesuch kann reichen, um die schönsten und aufregendsten Seiten Berlins zu entdecken – das zeigt der erfahrene Stadtbilderklärer Jodock in seinem Bestseller „Berlin in 3 Tagen“, der hier in erweiterter und vollständig aktualisierter Ausgabe vorliegt. „Bücher von Jodock“ weiterlesen

Werte & Gegenwerte

Bestmöglich für Sie kalkuliert - so wenig kostet Qualität:

  • Alle Preise verstehen sich als Nettopreise.
  • Für einen zweistündigen Stadtrundgang berechnen wir 110,- € (in Fremdsprachen: 120,- €).
  • Die Moderation einer dreistündigen Stadterkundung kostet 135,- € (in Fremdsprachen: 165,- €).
  • Ab vier Stunden Stadtbilderklärung gilt ein Stundensatz von 40,- € (in Fremdsprachen: 50,- €).
  • Bei längeren Aufträgen können wir Ihnen u. U. gern einen Rabatt einräumen.
  • Wir berechnen für jede angefangene Stunde den vollen Stundensatz und sind für Sie ab zwei Stunden unterwegs.
  • Unsere Preise gelten für Touren zu unseren Standardthemen (s. Touren). „Werte & Gegenwerte“ weiterlesen

Allgemeines zu Schiffstouren

Unterwegs auf der Spree © Jodock
Unterwegs auf der Spree
© Jodock

Schiffstouren empfehlen wir Ihnen, wenn Sie sich einfach einmal entspannen möchten, und das gerne samt Stadterkundung und Stadtbilderklärung. Fast 200 schiffbare Gewässerkilometer warten allein in Berlin auf Sie….
Die Spree fließt durch den Müggelsee, die Dahme fließt in die Spree, die Spree in die Havel, eine Havelbucht ist der Wannsee, eine andere der Tegeler See, der längste ist der Teltowkanal, der berühmteste der Landwehrkanal, in den Schleusen Plötzensee, Mühlendamm, Spandau oder Charlottenburg entschleunigt sich das Großstadtleben auf das angenehmste.
Sie bekommen auf Wunsch auch gerne kleine oder große Mahlzeiten während der Schifffahrt. Geeignete Wasserfahrzeuge gibt es von groß bis sehr klein, von hochmodern bis charmant-altmodisch. Ahoi!

Allgemeines zu Radtouren

Die Welt mit dem Rad entdecken © Bram Vermeer
Die Welt mit dem Rad entdecken
© Bram Vermeer

Radtouren empfehlen wir, wenn Sie Ihr Erkundungsgebiet ganz intensiv selber erleben möchten. Wenn Punkte Ihres Wahl-Themas für Spaziergänge zu weit auseinander liegen. Die Radtour ist die ideale Mischung aus Erschließung eines größeren Stadtraums und dichtem Stadt- oder Landerlebnis. Zwischen den Stationen nehmen Sie von allen Fortbewegungsarten am individuellsten die Umgebung war. Falls Sie nicht mit eigenem Rad anreisen: Wir besorgen Ihnen gerne Mieträder. Anbei finden Sie Touren aus unserem Angebot, die sich gut erradeln lassen.

Allgemeines zu Touren mit dem ÖPNV

© Jodock
© Jodock

ÖPNV-Touren empfehlen wir, wenn Sie sich mitten im Leben einer Stadt fortbewegen wollen, wenn Sie z.B. während der Tour sehen wollen, welche Zeitungen die Berliner in den S-Bahnen lesen. Oder wenn Sie zu einem bestimmten Thema, z.B. Widerstand im Nationalsozialismus, auseinander liegende Punkte miteinander verknüpfen wollen. Oder wenn Sie allgemein etwas zum spannenden Thema „Verkehr“ erfahren wollen. Wir besorgen Ihnen gerne passende Fahrscheine. Anbei finden Sie Touren aus unserem Angebot, die sich gut im ÖPNV „erfahren“ lassen.

Allgemeines zu Rundgängen

Rundgänge empfehlen wir, wenn Sie an einem Ort mit hoher Dichte an Sehenswürdigkeiten unterwegs sein und einen unverstellten Einblick gewinnen wollen, so zum Beispiel bei einem Spaziergang durch Berlins Diplomatenviertel. Oder weil Sie durch ein Gebiet möchten, in dem man sich mit Fahrzeugen nicht fort bewegen darf, z. B. in den Potsdamer Schlossparkanlagen. Oder weil Sie einfach entspannt schlendern wollen. Rundgangs-Gruppen sollten nicht mehr als 25 Personen umfassen. Bei Bedarf schicken wir gerne eine zweite Rundgangsleiterin. Anbei finden Sie Touren aus unserem Angebot, die sich gut durch einen Spaziergang erschließen.

Auf dem weg durch die Bundestagskuppel © Jodock
Auf dem Weg durch die Bundestagskuppel
© Jodock

Allgemeines zu Bustouren

Bustouren empfehlen wir, wenn Sie sich mit dem Bus einen Überblick verschaffen möchten.

© Jodock
© Jodock


Oder wenn Sie zu einem bestimmten Thema, z. B. Berliner Reformsiedlungen der Ersten, so genannten Weimarer Republik, weit auseinander liegende Punkte miteinander verknüpfen wollen. Oder Ihnen eine Tour mit dem Öffentlichen Nahverkehr zu beschwerlich sein sollte.
Falls Sie nicht im eigenen Bus anreisen: Wir besorgen Ihnen gerne ein geeignetes Fahrzeug samt Fahrer oder Fahrerin, auch für Transferfahrten. Anbei finden Sie Touren aus unserem Angebot, die sich gut mit einem Bus durchführen lassen.

Z5: Holland

De nederlandse randstad – Tulpen, Amsterdam und Wasser

Die Randstad – eine Agglomeration mit acht Millionen Menschen, fünftreichstes Ballungsgebiet Europas, über 70 Kilometer Siedlungen zwischen Rotterdam, Den Haag und Amsterdam. Dahin will JODOCK.DIE KULTURVERMITTLER Ihnen eine Reise anbieten?

Lassen Sie sich mit uns ein weiteres Mal überraschen: Stille Altstadtstraßen in Delft, der Grablege des niederländischen Königshauses, oder ruhige Ecken in Haarlem entführen uns in die stillen Bilder des Malers Jan Vermeer.

Natürlich geht es im größten Hafen Europas, in Rotterdam ums Geschäft – aber direkt am Hafenrand liegt das verträumte Festungsstädtchen Brielle, wo sich seit 300 Jahren rein äußerlich wenig verändert hat. Auch das politische Zentrum unseres Nachbarlandes präsentiert sich völlig entspannt: Der Binnenhof mit dem mittelalterlichen Ridderzaal in Den Haag strahlt Würde und Bescheidenheit zugleich aus. Selbst mitten im quirligen Amsterdam finden wir mit Ihnen typisch Niederländisches: Diese Mischung aus Urbanität, Behaglichkeit, weiter Frische und entspannter Ruhe.

Kein Land Europas ist so durchgestaltet wie die Niederlande, auch das zeigen wir Ihnen gerne: Modernes Design, viel „corporate identity“ – scheinbar im Widerspruch zu einem Land, dessen Selbstverständnis mit einem Freiheitskampf und der „Republik“ des 17. Jahrhunderts beginnt.

Dem menschlichen Gestaltungswillen zum Trotz, der leicht erklärlich vom unendlichen Kampf gegen die Gewalt des Wassers herrührt, spürt man gerade des stets sichtbaren Wassers wegen überall etwas von der Allgegenwart der Natur:

Dünen, Kanäle, Grachten, Flüsse, Schleusen, Pappeln, saftige Wiesen, Blumenfelder, Windmühlen, Kühe wie auf den Gemälden von Paulus Potter, träge vor sich hin dümpelnde Boote. Hier kämpft der Mensch täglich mit Pumpen, Deichen, Sperrwerken gegen die Flut, die große Teile des Landes überspülen würde, wenn man sie ließe – wir zeigen Ihnen die tiefsten Stellen unter dem Meeresspiegel.

Holland wurde zum großen Teil dem Meer abgetrotzt. Wir zeigen Ihnen Holland! Wenn Sie Zeit für die Niederlande haben: Gerne – aber zunächst entdecken wir den Teil der Niederlande, der wirklich Holland heißt, und erklären natürlich auch den gewichtigen Unterschied.

Warum sich eine Republik der Freiheit selbst in eine Monarchie verwandelt hat und wie diese funktioniert, wollen wir zeigen. Warum das Land des „Leben und Leben lassen“, der Rotlichtviertel und Haschkneipen nun in jüngster Zeit rechtspopulistische Politiker hervorbringt, braucht Erklärung und Hintergrundwissen.

Was steckt hinter der allgegenwärtigen Gestaltung des Alltags? Fahren wirklich alle mit dem Fahrrad? Und sind es auch Hollandräder? Kann man wirklich gegen den Wind radeln? Ist Amsterdam wirklich chaotisch? Ist Den Haag wirklich langweilig? Geht es in Rotterdam wirklich nur ums Geld? Sind alle Bewohner Leidens Studenten? Ist „koffie met appelgebak“ vormittags richtig? Trinken Holländer wirklich jede Stunde Kaffee? Gibt es Gardinen in Holland? Ist Niederländisch eine Sprache oder ein deutscher Dialekt? Sind Deutsche immer noch unbeliebt?

Natürlich hat kein Deutscher wirklich Vorurteile über unsere Nachbarn, nein. Aber wir versprechen Ihnen: Zu allen diesen bösen Fragen gibt es sehr nette Antworten. Leichter werden Sie ein entzückendes Land nicht kennen lernen können. Luftiger werden Sie eine Mischung aus Wasser, Himmel, Kunst und Geschichte nicht zusammentupfen können.

 

Z4: Athen

Weißes Häusermeer voll Leben und Ruinen

 

Grüß Gott in Athen: Ein wenig bayerischer Klassizismus in der griechischen Hauptstadt gefällig? Das Parlament beispielsweise? Wir zeigen Ihnen auch die Geschichte der Wittelsbacher in Griechenland: Mit JODOCK.DIE KULTURVERMITTLER gibt es immer ein wenig mehr als das Übliche.

Grüße die Götter: Das Übliche ist die Akropolis – und die ist den Aufstieg immer wert. Trotz aller Zeit, die über den antiken Burgberg zog, trotz aller Zerstörungen, Veränderungen und Besucherscharen: Die Tempel der griechischen Götter, allen voran der Parthenon der Stadtgöttin Pallas Athena Parthenos, wirken immer nachhaltig. Marmorweiß vor blauem Himmel im Sonnenschein, uralt in (allerdings seltenen) Nebelwolken oder geheimnisvoll leuchtend am Abend.

Gott grüßen Christen in den orthodoxen Kirchen der griechischen Hauptstadt, meist äußerlich wenig spektakuläre, dafür aber sehr lebendig genutzte Gotteshäuser voller Volksfrömmigkeit.

Reste von Bauwerken der römischen und osmanischen Zeit erzählen von anderen Teilen der nicht immer einfachen Vergangenheit, das ausgedehnte Häusermeer der 3,7-Millionen-Einwohner-Agglomeration auch von den Problemen der Gegenwart.

Mit den eleganten Bauten der Olympischen Spiele 2004, der neuen Straßenbahn entlang der Küste des Saronischen Golfs, den modernen Metro-Linien der U-Bahn oder dem sehr spektakulären Akropolis-Museum setzt Athen Zeichen.

Dieses neue Akropolis-Museum des Schweizer Architekten Bernard Tschumi mit Michael Fotiadis wurde am 20. Juni 2009 eröffnet und belebt den ganzen Stadtteil südlich der Akropolis neu.

Nördlich der Akropolis wandern wir mit Ihnen gerne durch die Pláka mit ihren verwinkelten Altstadtgassen. Wir entdecken wilde Hunde, schläfrige Katzen und blühende Balkone: Athen ganz ruhig.

Ganz lebendig ist der Treffpunkt der Stadt, der Platz Syntagma vor dem Parlament, dem Alten Schloss der eingangs erwähnten bayerischen Hellenenkönige des 19. Jahrhunderts.

Großstädtisch wirkt die Gegend um den Verkehrsknotenpunkt Platia Omonia. Und doch sehen Sie mit uns genau hin: Diese vielen kleinen Inhaber-geführten, oft sehr originellen Läden schaffen eine unvergleichlich lebendige kleinteilige Atmosphäre jenseits großer Ketten, Discounter oder Malls, die Sie in Athen wohl kaum vermissen werden.

Wir zeigen Ihnen auch gerne, wie gut und einfallsreich griechisches Essen außerhalb Deutschlands schmecken kann und wie viele sehr stilvoll eingerichtete Cafés und schick durchgestaltete Restaurants sich hinter den meist schmucklosen modernen Fassaden verbergen.

Ein Abend auf dem Berg Likavitos inmitten des leuchtenden Häusermeeres wird unvergesslich bleiben und zeigt zudem über die Akropolis hinweg in der Ferne das Meer. Wir fahren am nächsten Morgen mit der schon 1904 elektrifizierten Metrolinie 1 nach Piräus.

Dort ist ein Schiff gekommen. Und noch eins, und noch eins: Alle paar Minuten kommen sie aus der Inselwelt Griechenlands, streben in den Golf. Auf den Hügeln von Piräus – durch enge Gassen an weiß leuchtenden Häuserwänden entlang, zwischen trocknender Wäsche und wirren Kabeln, immer wieder mit dem Blick auf dümpelnde Boote und das blaue Meer – öffnet sich schon in Athen ganz Griechenland.

PS: Griechenland braucht jeden Euro, die „Wiege Europas“ sollten wir gerade jetzt bereisen! Wir gestalten gerne Ihre persönliche „Griechenlandhilfe“!

Z3: Budapest

Budapest! Hier ist Europa zu besichtigen. Wenn Sie in Paris in Frankreich und in Madrid in Spanien sind, so sind Sie in Budapest nicht nur in Ungarn, sondern in Europa.

Hier fließt der längste zentraleuropäische Strom, die Donau hindurch. Hier treffen wir in Aquincum das antike Römische Reich. Hier zeigen wir Ihnen Bäder in türkischen Bauten. Hier liegt das Testament Martin Luthers. Hier ragt eine katholische Kathedrale exakt so hoch auf wie der gewaltige Parlamentsbau am Donauufer. Hier gibt es Cafés, die die alte „k.u.k.“-Seligkeit der Habsburger Doppelmonarchie beschwören. Eine der größten europäischen Synagogen steht hier im maurischen Stil. Der Berliner Werner von Siemens entwarf die erste kontinentaleuropäische Untergrundbahn, seit fast 115 Jahren in Betrieb. An den dramatischen Freiheitskampf gegen die kommunistisch-stalinistische Diktatur des Jahres 1956 wird erinnert. Hier kämpft die Gesellschaft mit den Folgen und Verwerfungen der sozialistischen Zeit. In den Kopfbahnhöfen und benachbarten Straßen spürt man, warum manche das „Paris des Ostens“ in Budapest zu erleben meinen.

Erleben Sie mit uns das europäische Budapest, eine quicklebendige Zwei-Millionen-Einwohner-Metropole.
Bummeln Sie mit uns durch die zentrale Markthalle, besuchen Sie eines der heilkräftigen und oft reich ausgestatteten Bäder, genießen Sie im „Gerbeaud“ oder im „New York“ neben Kaffee und Kuchen den opulenten Charme des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts. Finden Sie mit uns heraus, warum das alte Budapest im Wesentlichen eine Erfindung eben dieses ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts ist. Spätestens am Heldenplatz wird Ungarns 1000-Jahr-Feier des Jahres 1896 Thema und Schlüssel für das Selbstverständnis einer Sprachgemeinschaft von höchstens 15 Millionen Menschen, deren nächste Sprachverwandte in Estland leben und nicht nur räumlich entfernt sind.

Allein die ungarische Sprache! Wir laden Sie ein, mit uns ein wenig diese Rarität unter den europäischen Sprachen zu entdecken. Ein Einstieg in ein erstes Verständnis ist gar nicht so schwierig, gerade für Deutsche. Und dann tut sich doch eine völlig eigene Welt hinter der Grammatik auf.

Gerne können Sie mit uns Budapest im Öffentlichen Nahverkehr entdecken. Die Straßenbahnen sind teils brandneu, charmant fährt die alte Linie 2 am Donauufer entlang. Die erwähnte Jubiläums-U-Bahn von Siemens unter der Prachtstraße Andrássy út wirkt gemütlich, das moderne Metronetz wird gerade aufwändig erweitert. Busse und als Besonderheit O-Busse verkehren in den Straßen, die alten Kopfbahnhöfe versetzen Sie 150 Jahre zurück und eine Standseilbahn bringt Sie auf den Burgberg von Buda. Schließlich lohnt es sich, noch mit dem Schiff das Uferpanorama der Donau an sich vorbei gleiten zu lassen.

In Budapest macht aber nicht nur die Vielfalt der Verkehrsmöglichkeiten Spaß – auch der Formenreichtum der Häuser aus dem ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert lockt zu Streifzügen. Die Architekten haben nicht nur mit der romantischen Fischerbastei, dem schwungvollen Széchenyi-Bad und der Stephans-Kathedrale originelle Werke geschaffen. Der Gipfel ist gewiss das „Märchenschloss“ im Stadtwäldchen, das Architekturmuseum Vajdahunyad. Doch finden sich in vielen Straßen Türmchen und orientalische Einflüsse, Giebel und Erker im Jugend- und im maurischen Stil, Farben und Mosaike, schwungvolle Türen und farbig gekachelte Durchgänge. In Budapest lohnt sich der Blick auf das Detail.

Wenn Sie dann von der Fischerbastei auf der Burg in Buda über Donau und Pest den Blick weit schweifen ließen und abends am Donauufer die beleuchtete Kettenbrücke romantisch fanden, dann haben Sie mit uns die Seiten Budapests entdeckt, die auch abseits der üblichen Wege zu Ungarn und Europa führen.